Fichtelgebirge–Grundschule
 
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Kulturagenten für kreative Schulen

kulturagenten logo berlinDie Fichtelgebirge-Grundschule ist teilnehmende Schule am Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Kooperationspartner in Berlin ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.

Das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ hat zum Ziel, bei Kindern und Jugendlichen Neugier für die Kunst zu wecken und mehr Kenntnisse über Kunst und Kultur zu vermitteln. Teilhabe an Kunst und Kultur soll so zu einem festen Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen werden. Für den Zeitraum von vier Jahren werden in fünf Bundesländern 46 Kulturagent/innen an insgesamt 138 Schulen eingesetzt. Die teilnehmenden Schulen begeben sich gemeinsam mit dem Kulturagenten und den Kulturinstitutionen vor Ort auf den Weg, nachhaltige Strukturen für ein vielfältiges Angebot der kulturellen Bildung und künstlerische Projekte zu entwickeln sowie langfristige Kooperationen aufzubauen. Die Kulturagenten betreuen jeweils ein lokales Netzwerk von drei Schulen. Zu unserem lokalen Netzwerk gehören die 8. Integrierte Sekundarschule Skalitzer Straße (8. ISS- 02K08) und die 10. Integrierte Sekundarschule Bergmannstraße(10. ISS- 02K10)

Weitere Informationen:

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FOTO: TIM SCHENKL / FORUM K&B GMBH

Ich mach’ mir die Welt, widdewidde, wie sie mir gefällt....

Eine kreative Fortbildung für KollegInnen aus der Fichtelgebirge-Grundschule und der ISS Skalitzer Straße auf den Spuren von Pippi Langstrumpf

Schuljahr 2012/13: in Zusammenarbeit mit dem Internationales JugendKunst- und Kulturhaus Schlesische27, dem Programm Kulturagenten für kreative Schulen und der Regionalen Schulaufsicht Friedrichshain-Kreuzberg.

Immer wieder sind PädagogInnen erstaunt über ihre SchülerInnen, die in der experimentellen Arbeit mit KünstlerInnen eigene Wege gehen. Kunst erweitert Grenzen und Spielräume, schafft Motivation und Selbstvertrauen. Aus dem Blickwinkel rückt aber zumeist, dass künstlerische Arbeit auch den PädagogInnen neue Erfahrungen, Inspiration und Kompetenzen bringt. Doch sind Erfahrungen meist solitär auf einen kurzen, wenn auch eindringlichen Moment reduziert. Der gewünschte Transfer in den Schulalltag bleibt dabei oft auf der Strecke. Denn die Erfahrungen konkret im Curriculum anzuwenden, ist nicht immer einfach, zumal oft Gleichgesinnte fehlen. Dabei ist die Notwendigkeit von Teamarbeit in künstlerischen Arbeitsprozessen essentiell.

LehrerInnen und pädagogische Fachkräfte der Fichtelgebirge-Grundschule und der ISS Skalitzer Straße haben sich gemeinsam mit KünstlerInnen (Vanessa Gärtner, Stefan Roszak, Anja Scheffer, Rainer Untch, Be van Vark, Antonia Isabelle Weisz), den ProzessbegleiterInnen Claudia Hummel und Dirk Wullenkord, sowie Nils Steinkrauss (Internationales JugendKunst- und Kulturhaus Schlesische27) und Silke Ballath (Kulturagentin für kreative Schulen) auf eine kreative, einjährige Forschungsreise begeben.

In einem 4-wöchigen Rhythmus haben wir uns je 4 Stunden auf die Suche nach Sachen gemacht, gedacht, experimentiert, gesucht, verworfen, diskutiert, Antworten gefunden, Fragen formuliert: Wir haben Perspektiven der Betrachtung auf Räume und Dinge gewechselt, an erstarrten Definitionen gerüttelt, uns gefragt, was wir eigentlich wichtig zu lernen finden.

Der Prozess fand anfangs in den Räumen der Schlesischen27 in einem interdisziplinären Lernumfeld statt. Nach der Hälfte der Zeit erprobten, überprüften und bespielten wir das Schulumfeld mit unseren gesammelten Erfahrungen und Erkenntnissen.

Eine Abschlussveranstaltung wird die Erkenntnisse und Erfahrungen den Kollegien präsentieren, um den gemachten Weg zu multiplizieren und eine gemeinsame Grundlage zu haben, daran weiter zu denken, zu erproben und zu gestalten.

Ende des Sommers 2013 wird eine digitale Menükarte aus den gewonnenen Erfahrungen zusammengestellt. Prozesse werden dokumentiert, aber auch Anregungen und Erfahrungen zur Darstellung nachhaltiger Strukturen weitergegeben.


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